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'Avenging Angelo. Sei pronto? - Racheengel. Seid ihr bereit?' ist unsere erste gemeinsame Geschichte. Die Idee ist uns wohl eher durch Zufall gekommen. Dazu aber mehr unter 'Weiteres'.

Jedenfalls habt ihr hier die Möglichkeit die jeweils aktuellen Kapitel zu lesen und noch zusätzliche Infos, so wie Hintergrundinfos und Specials zu bekommen.

Wir freuen uns immer über ein Feedback!!

 

Avenging Angelo. Sei pronto? - Racheengel. Seid ihr bereit?



Grundidee:
Ein Wissenschaftler und sein Trupp arbeiten schon seit langem daran, eine bessere, neue Form von Pokémon zu erschaffen. Die Versuche sind schon fast zum Scheitern verurteilt, als ihnen plötzlich gerade der schwerste gelingt: Eine Kreuzung zwischen Mensch und Pokémon. Mit dieser neuen Waffe, die allerdings noch etwas trainiert werden muss, will sich nun Signore Favara an seiner ewigen Rivalin rächen. Doch nicht nur er hat seine ganz eigenen Ziele...Nun liegt es an den Versuchen, den Mischlingen und den Arbeitern, sich in einer Situation zu behaupten, in der es praktisch kein Entkommen gibt...



Prolog:
Ein lautes Fluchen kam über die Lippen des Mannes, als das Dodri hart zu Boden ging, um dort bewusstlos und besiegt lieben zu bleiben.
„Das war dein Letztes. Wann bist du es denn endlich leid gegen mich zu verlieren?“
Mit geballten Fäusten und zusammen gebissenen Zähnen stand der Herausforderer vor seiner ewigen Gegnerin. Jedoch antwortete er nicht und starrte nur stumm auf den Boden unter seinen Füßen.
„Wann begreifst du es denn endlich, dass du so nicht gegen mich gewinnen wirst?“ Diese leicht herablassende, fast schon arrogante Stimme, brachte ihn zum Kochen. Sie war immer schon die Bessere gewesen, dieses Scheusal! Seit er denken konnte, war sein Gegenüber für ihn unantastbar gewesen. Egal, welche Pokémon er einsetzte, es lief immer etwas schief. Er wurde immer besiegt. Jedes einzelne, verwünschte Mal! Diese normalen Pokémon waren einfach zu schwach, hatten nicht die ausreichende Kraft und Ausdauer gegen dieses Miststück mit ihrem überheblichen Getue! Aber heute war der Schmerz über die Niederlage nicht ganz so schlimm, wie sonst. Denn der Grund für diesen Kampf war nicht der übliche gewesen. Heute ging es lediglich darum, die Pokémon seiner Gegnerin zu testen und möglichst viel über diese in Erfahrung zu bringen. Ja, letztendlich würde er doch gewinnen. Vorausgesetzt sein Experiment war geglückt… Doch das würde er herausfinden, sobald er wieder zurück war. Langsam hob er die Hand und rief das geschlagene Dodri zu sich zurück. In einem roten Blitz verschwand es und der Mann drehte sich um, ohne die Siegerin weiter zu beachten.
Er bedachte die Kapsel in seiner rauen Hand mit einem langen, überlegenden Blick. Wieso war ihm dieses Experiment geglückt und nicht eines der unzähligen anderen? Klonen, so nannte er es. Doch… Wie viel hatte er dafür-für EINEN erfolgreichen Versuch- bezahlt? Gut, vielleicht nicht er selbst, aber all die Pokémon. Wie viele hatten für ihn ihr Leben lassen müssen?
Als er wenige Stunden später das Labor betrat, empfing ihn sogleich einer seiner Assistenten und hielt ihm einige Bögen mit verwirrenden Linien und krakeligen Notizen unter die Nase. Unbeeindruckt marschierte er weiter und seufzte, als ihm das Geplapper zu nervig wurde. Mit einer unwirschen Geste entriss er dem Assistenten die Papiere und blätterte sie durch. Nichts, nichts und wieder nichts! Auf den ersten Seiten war nur der übliche Mist zu sehen: Keine Lebenszeichen und Fehlschläge! Er war schon drauf und dran, die Papiere ins nächste Eck zu feuern, als ihm auf einer der hinteren Seiten eine merkwürdige Statistik auffiel. Ruckartig blieb er stehen und studierte sie genauer. Dann drehte er sich um, schaute den Assistenten fest an und zeigte auf die Linien.
„Welcher Raum?“
„N-Nummer 32, Sir!“ Kam es stotternd von dem verwunderten Knilch vor ihm. Ohne weitere Beachtung an diesen zu verschwenden, wandte er sich ab und eilte mit strammen Schritten den sterilen, weißen Korridor entlang, wobei sein Kittel majestätisch hinter ihm aufwirbelte. Konnte es denn wirklich sein…? War ausgerechnet das Schwierigste geglückt?! Nein, das war doch einfach nicht möglich! Oder doch? Dabei waren die anderen doch um so vieles simpler und vor allem…
„Doktor! Signore Favara! Sir!“ Sofort schoss eine der Ärztinnen, oder eher Laborantinnen, auf ihn zu. Sie kam geradewegs aus Labor 32. „Es-Es ist uns geglückt“, hauchte sie, gänzlich außer Atem.
„Ich weiß! Wo ist es?“ Er, Signore Favara, schnitt ihr eiskalt das Wort ab und schritt an ihr vorbei. In den Raum. Und was er da sah… Favara konnte seinen Augen kaum trauen! Dort, in dem blubbernden Behälter, der von einer roten Flüssigkeit schimmerte, war ES! Ein breites, fieses Grinsen umspielte seine Lippen und er legte die Hand auf das Glas, das unter seinen Finger vor Leben zu pulsieren schien.
Endlich, dachte er, endlich habe ich es geschafft!